Rent a Beethoven: Bei Anruf „Waldsteinsonate“

Wie kommen Künstler durch die Corona-Zeit? Pianist Florian Heinisch spielt die „Waldsteinsonate“ für Einzelhaushalte zu Hause – Corona-konform versteht sich. Wie er das sieht, hat er Arnt Cobbers bei Klassikviral / Crescendo erzählt:

https://crescendo-klassikviral.podigee.io/9-florian-heinisch

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„Beethovens faszinierende Tonsprache ist nach wie vor sehr modern und aktuell. Es ist eine Sprache, die von nahezu allen Menschen verstanden wird.“ (Florian Heinisch)

 

Corona stellt die Menschen weiterhin auf eine Probe. Um in dieser kontaktarmen und dunklen Zeit etwas Freude zu vermitteln, bietet Florian Heinisch unter dem Motto „Rent a Beethoven“ Musik für zu Hause an: In den nächsten Wochen kann man den Pianisten aus Hamburg für einen 25-minütigen Auftritt zu sich nach Hause einladen. Florian Heinisch spielt – Corona-konform – für Einzelpersonen und gemeinsame Haushalte Beethovens berühmte „Waldsteinsonate“ opus 53. Einzige Voraussetzung: ein Flügel. Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft.

Während der ersten Lockdown-Phase fielen bei Heinisch zahlreiche Konzerte aus, die seit langem im Kalender standen, darunter auch ein Auftritt im Münchner Gasteig in der Reihe „Winners & Masters“, wo u.a. seine erste eigene Komposition uraufgeführt worden wäre. In dieser konzertfreien Zeit will Florian Heinisch das musikalische Erlebnis „Waldsteinsonate“ nun wenigstens mit einzelnen Menschen teilen: Man kann den Pianisten persönlich zu sich nach Hause einladen. Eine Honorarvorgabe gibt es nicht, man zahlt, was man möchte und kann.

  • Informationen und Terminbuchungen „Rent a Beethoven“ mit Florian Heinisch unter 040/3982090 oder mail@inmediaspr.de

Der Pianist aus Eisenach mit Wahlheimat Hamburg hatte aus Anlass des Beethoven-Jubiläumsjahres unter dem Titel „An die unsterbliche Geliebte“ ein reines Beethoven-Programm zusammengestellt. Sein Debüt-Konzert in der Elbphilharmonie im Februar 2019 erntete ebenso wie seine im März veröffentlichte CD überaus positive Resonanz.

Florian Heinisch gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands: „Unglaubliches Potenzial“, „grandios und technisch brillant“ (Hamburger Abendblatt), „Unvergesslicher Abend“ (Süddeutsche Zeitung), „hochvirtuos und beeindruckend“ (Lübecker Nachrichten) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen.

1990 in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann er im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Sein außergewöhnliches Talent hat der junge Pianist von seiner Großmutter Barbara Heinisch, die – damals eine Seltenheit – als Organistin tätig war. Große Aufmerksamkeit erspielte sich Florian Heinisch mit dem Gedenkkonzert an Karlrobert Kreiten, der 1943 vor seinem Konzert in Heidelberg von der Gestapo verhaftet und anschließend ermordet wurde. Mit dem anspruchsvollen Programm war Heinisch u.a. in so renommierten Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam oder dem Konzerthaus Berlin zu Gast.

Weitere Informationen unter www.florianheinisch.com

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 21 opus 53 “Waldsteinsonate”

Hamburg, 08.12.2020