Schaufenster für die Kunst – 47 Galerien präsentieren Kunst in den Stadthöfen

„Aufmerken“: Landesverband Hamburger Galerien zu Gast in den Stadthöfen Schaufenster für die Kunst

Das Beste aus knapp vier Dutzend Hamburger Galerien, in zentraler City-Lage auf eine attraktive Adresse konzentriert: Die Schaufenster-Ausstellung „Aufmerken“ lädt Kunst-Interessierte zu einem Rundgang in die Stadthöfe (Neuer Wall/ Stadthausbrücke) ein. Dort präsentiert der Landesverband Hamburger Galerien im Rahmen des „Kultursommer Hamburg“ vom 31. Juli bis zum 15. August aktuelle Arbeiten aus 47 Galerien. Die meisten Arbeiten stammen von Hamburger Künstler*innen, kuratiert wurde die Gruppenausstellung von Hamburger Kurator*innen und Kulturjournalist*innen. Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der teilnehmenden Galerien noch höher ist als bei der „Aufbrechen“-Ausstellung vor zwei Jahren in der Barlach Halle K. „Damit werden die im Umbau befindlichen Stadthöfe zur idealen Kulisse für eine im Aufbruch befindliche Galerienszene Hamburgs“, sagt Landesverband-Sprecherin Ruth Sachse. „Verschaffen wir beidem mehr Sichtbarkeit. Schauen Sie und merken Sie auf!“ Landesverband-Sprecherin Angela Holzhauer ergänzt: „Malerei, Zeichnung, Fotos, Skulpturen, eine Assemblage und ein Video von 47 namhaften Künstlern aus 47 Hamburger Galerien in schönen Schaufenstern Open Air mitten in der Stadt und das 14 Tage rund um die Uhr anzusehen − das macht der Kultursommer Hamburg möglich.“

Abschluss der Ausstellung ist eine Open-Air-Auktion am 15. August, 15 Uhr, im Palaishof (Eingang Neuer Wall 86). Zehn Prozent der Erlöse gehen an „Kunst kennt keinen Shutdown“, eine Initiative der Hamburgischen Kulturstiftung. Die Auktion, die im letzten Jahr Corona-bedingt entfallen musste, wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Die Teilnahme am Bieterverfahren ist vor Ort, per schriftlichem Höchstgebot oder telefonisch möglich. Weitere Informationen, das Anmeldeformular sowie der Katalog unter www.galerien-in-hamburg.de. Vom 2. August bis zum 13. August finden jeweils um 18 Uhr Schaufenster-Führungen für Interessierte statt. Anmeldung unter info@galerien-in-hamburg.de

 

Live und in Farbe: Das 32. Musikfest Bremen

Endlich wieder live! Beim Musikfest Bremen (Leitung: Intendant Prof. Thomas Albert) bieten 47 Konzerte vom 28. August bis zum 18. September Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart in Bremen, Bremerhaven und ausgewählten Spielstätten im Nordwesten.

Der Eröffnungsabend „Eine große Nachtmusik“ am 28. August präsentiert auch in diesem Jahr einen spannenden Mix aus Stilen, Epochen und Genres: An neun Spielstätten rund um den illuminierten Marktplatz finden je neun Konzerte à 60 Minuten zeitversetzt in zwei Zeitschienen statt. An diesem Abend werden das Orchester Les Siècles mit der Sopranistin Sabine Devieilhe unter Leitung von François-Xavier Roth, das Dunedin ConsortThe Gesualdo SixEuropa Galante und Fabio Biondi, das franz ensemble, Cellist Nicolas Altstaedt, das Shalosh Trio, die Band Electro Deluxe und das Janoska Ensemble den Startschuss für drei packende Festivalwochen geben.

Hier einige Highlights: der Klavierabend mit Daniil Trifonov (31.8.) und die „Franko-flämische Vokalnacht“ als Wandelkonzert in drei verschiedenen Kirchen mit The Tallis Scholars (3.9.). Das Strauss/Tschaikowsky-Programm „Alles Liebe“ mit Diana Damrau (4.9.), der DeutscheKammerphilharmonie Bremen und Jérémie Rhorer sowie das multimediale „Pastoral for the Planet“-Projekt rund um Beethovens „Pastorale“-Sinfonie von Carlus Padrissaund seinem Künstlerkollektiv La Fura dels Baus (5.9.). Das Programm „Orfeo son io“ mit Rolando VillazónChristina Pluhar und L’Arpeggiata (6.9.) sowie Gastspiele des diesjährigen Musikfest-Preisträgers Philippe Herreweghe mit dem Collegium Vocale Gent und dem Orchestre des Champs-Elysées (9./10.9.). Das Abschlusskonzert am 17.9. gestalten Teodor Currentzis und das SWR SymphonieorchesterMartin Grubingerbringt am 18.9. auf dem Bremer Marktplatz Open Air Iannis Xenakis‘ „Pleïades“ zur Aufführung.  

Zusätzlich versprechen vier Konzerte in der Reihe MUSIKFEST SUPRISE neue musikalische Grenzüberschreitungen und unerwartete Stil-Kombinationen in der Überseestadt, während das Arp-Schnitger-Festival mit fünf Konzerten erneut die weltweit einzigartige Orgellandschaft rund um Bremen in den Fokus rückt. Außerdem ist das Musikfest wieder mit Konzerten im Nordwesten zu Gast, so etwa in Cloppenburg, Friesoythe, Jever, Löningen, Oldenburg, Papenburg, Varel, Verden, Rastede oder Westerstede (von Bremen aus bequem per Bus-Shuttle erreichbar, Infos unter www.musikfest-bremen.de).

Drei Musikfest Bremen Ateliers finden als einwöchige Werkstätten für junge Musikerinnen und Musiker unter der Leitung angesehener Dozenten und Dozentinnen statt. Alfredo Bernardini widmet sich in „Katharinas Hofmusik III“ Kammermusik aus der Zeit der Zarin (29.8.). Michael League vermittelt dem Orchester Jong Metropole das Musikverständnis seiner Formationen Snarky Puppy und Bokanté (11./12.9.), Wim Becu und Oltremontano Antwerpen teilen neue Erkenntnisse zu Nachbauten historischer Instrumente und ihrer Repertoires im Zusammenhang mit einem Tafelbild des flämischen Meisters Hans Memling (15.9).

Informationen und Karten unter www.musikfest-bremen.de oder Tel. 0421 / 33 66 99

 

Erfolgreiches Projekt „Rent a Beethoven“ mit Florian Heinisch

Beethoven live für zu Hause

Corona stellt die Menschen weiterhin auf eine Probe. Um in dieser kontaktarmen und herausfordernden Zeit etwas Freude zu vermitteln, bietet Florian Heinisch unter dem Motto „Rent a Beethoven“ weiterhin Musik für zu Hause an: Auch in den nächsten Wochen kann man den Pianisten aus Hamburg für einen ca. 45-minütigen Auftritt zu sich nach Hause einladen. Florian Heinisch spielt – Corona-konform – für Einzelpersonen und gemeinsame Haushalte Beethovens berühmte „Waldsteinsonate“ opus 53 oder seine letzte Klaviersonate  Einzige Voraussetzung: ein Flügel.

Während des anhaltenden Lockdowns fielen bei Heinisch zahlreiche Konzerte aus, die seit langem im Kalender standen. In dieser konzertfreien Zeit will Florian Heinisch das musikalische Erlebnis mit Beethovens „Waldsteinsonate“ oder seiner letzten Klaviersonate Opus 111 nun wenigstens mit einzelnen Menschen teilen. Eine Honorarvorgabe gibt es nicht, man zahlt, was man möchte und kann.

  • Informationen und Terminbuchungen „Rent a Beethoven“ mit Florian Heinisch unter 040/3982090 oder mail@inmediaspr.de

Florian Heinisch gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands: „Unglaubliches Potenzial“, „grandios und technisch brillant“ (Hamburger Abendblatt), „Unvergesslicher Abend“ (Süddeutsche Zeitung), „hochvirtuos und beeindruckend“ (Lübecker Nachrichten) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen. Der Pianist aus Eisenach mit Wahlheimat Hamburg hatte aus Anlass des Beethoven-Jubiläumsjahres unter dem Titel „An die unsterbliche Geliebte“ ein reines Beethoven-Programm zusammengestellt. Die Veröffentlichung der CD erfolgte im März 2020. Heinisch war bereits in renommierten Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Berlin, der Salle Cortot oder der Hamburger Elbphilharmonie zu Gast.

Weitere Informationen unter www.florianheinisch.com

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Rent-a-Beethoven,dasx23740.html

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Hamburg, 13.04.2021